Schwäbische U20-MM: 2. Runde; TSV Haunstetten – Schachfreunde Augsburg

Nicht der Rede wert

 

 

Ursprünglich waren wir davon ausgegangen, dass für unsere Zweite mit dem Team des TSV Haunstetten der letzte Stolperstein in Richtung Landesliga Süd auf dem Programm stände. Eine Ansicht, die eine in Bestaufstellung antretende Mannschaft der Südtstädter durchaus hätte belegen können. Allerdings wurde uns ein Vierer vorgesetzt, der ohne seine beiden Spitzenbretter hatte auskommen müssen und daher, und ob der Unerfahrenheit der aufgerückten Spieler, gänzlich überfordert war. Entsprechend setzte es einen klaren Kantersieg, mit dem das Tor zur nächsthöheren Liga weit aufgestoßen wurde.

 

Während ihre gleichaltrigen Vereinskameraden zeitgleich in unserer “Zitadelle” mit den Mannschaften aus Nürnberg und Erlangen bzw. unsere beiden U14-Mannschaften mit anderen Teams aus Schwaben die Klingen kreuzen mussten, machten sich Elisha, Erik, Mehran und Paul nach Leipheim auf, um gegen das besagte Augsburger Team aus dem Süden Klarheit in der Aufstiegsfrage zu bringen.

 

Dort angekommen wurde schnell ersichtlich, dass die Haunstetter sowohl ohne ihren in der Schwabenliga und höher bewährten T. Karg  als auch dem stark im Kommen begriffenen S. Weise auskommen mussten. Wenngleich deswegen keine Zweifel mehr darüber bestanden, ob, vielmehr nur in welcher Höhe der Sieg erfolgen würde, gingen die Jungs konzentriert zu Werke und belohnten sich dafür selber mit einem klaren 4:0. Mehr ist über diesen Kampf nicht zu berichten.

 

Bemerkenswert dagegen, dass an jenem Tag der TSV Leipheim in der parallel angesetzten Begegnung gleichfalls einen perfekten Sieg hatte landen können, indem er kampflos zu den Punkten gegen den SK Königsbrunn kam.

 

Damit nicht genug, denn zur dritten Runde, als unser Vierer aufgrund der ungeraden Anzahl der teilnehmenden Mannschaften hatte pausieren müssen und deshalb die Heimreise angetreten hatte, erschien auch die zweite U20-Mannschaft unseres großen Nachbarn im Westen nicht, sodass die nachfolgenden Begegnungen allesamt entschieden wurden, ohne dass auch nur Zug am Brett gemacht worden wäre!

 

Unabhängig davon, dass sich die Schwäbische Schachjugend über den warmen Geldsegen für die karg gefüllte Kasse freuen wird, wenn die Bußen bezahlt sein werden, ist die Außenwirkung dieses angeblichen Wettbewerbs erschütternd. Es wäre für die Zukunft wünschenswert, für mehr Stabilität der Teams zu sorgen, sodass wahrlich sinnlose Fahrte ausbleiben.

 

Die Paarungen, sofern stattgefunden, Ergebnisse und die Tabelle gibt es wie immer im Ligamanager. Trotz allem lohnt ein kurzer Blick.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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