Kreisklasse B: 5. Runde; TSV Steppach II – Schachfreunde Augsburg VI

Verspätete Weihnachtsgeschenke

 

 

Am vergangenen Samstag musste sich unsere Sechste westlich von Augsburg begeben, um dort im Sportheim des TSV Steppach gegen die zweite Mannschaft desselben anzutreten und möglichst beide Mannschaftspunkte zu entführen.

 

Die Chancen hierzu waren auch durchaus vorhanden, doch am Ende schlug leider wieder die mangelnde Erfahrung gnadenlos zu, sodass unsere Recken wiederholt mit leeren Händen dastanden, anstatt den süßen Geschmack des verdienten Sieges zu schmecken.

 

 

Da der Autor dieser Zeilen dem Kampf als Zuschauer nicht hatte beiwohnen können, hat freundlicherweise Thomas als Kapitän der Pflicht des Chronisten Genüge getan. Lest in aller Ruhe und leidet stumm mit, ganz so, wie ich es tat.

 

 

Bericht:

 

Die 6. Mannschaft unternahm bei der zweiten Mannschaft des TSV Steppach einen neuen Versuch, den lang ersehnten ersten Mannschaftssieg in dieser Saison einzufahren. Dazu trafen die drei Jugendspieler Sergej, Michael und Alexander R. sowie meine Wenigkeit (Thomas) pünktlich im gegnerischen Spiellokal ein. Wir wurden bereits erwartet und nach einer sehr freundlichen Begrüßung ging der Kampf an den Brettern los.

 

Während Alexander gegen den “Sizilianer” antreten musste, kam bei Sergej und Thomas der “Vorstoß-Franzose” aufs Brett. Michael spielte sein Lieblingsgambit.

 

Sergej und Thomas konnten gegen den unkonventionellen Aufbau ihrer Gegner aufgrund von Ungenauigkeiten derer schnell ein bzw. zwei Mehrbauern erobern. Bei Alexander entwickelte sich ein ausgeglichener positioneller Kampf.

 

Nach gerade einmal 45 Minuten kam wie aus dem Nichts die Meldung, dass Michael seinen Gegner mattsetzen konnte. Dieser hatte das drohende Matt schlichtweg übersehen, sodass wir mit 1:0 in Führung gehen konnten.

 

Mit diesem Ergebnis und guten Stellungen im Rücken spielten die anderen drei Schachfreunde weiter, um endlich den ersten Saisonsieg zu erringen. Doch leider spielten die Gegner ihre jahrelange Routine aus und so gingen die Mehrbauern verloren. Thomas stellte auch noch eine Figur ein, da er ein entscheidendes Detail bei der Berechnung seines Zuges übersehen hatte.

 

So verloren er, Sergej und schließlich auch Alexander nach und nach ihre Partien, was den Endstand von 3:1 für die Steppacher bedeutete.

 

 

Fazit:

 

Wird die anfänglich gute Leistung auch mal durchgehend aufs Brett gebracht, ist der erste Sieg nur eine Frage der Zeit. Die nächste Gelegenheit besteht in drei Monaten gegen Aichach III.

 

Anmerkung der Redaktion:

 

Bis dahin verbleibt reichlich Zeit, um zu üben bzw. sich mit dem Ligamanager die Zeit zu vertreiben. :)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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