17. Quarantäne-Liga am 04.04.21

Gastfreundlich, wie wir sind, begrüßten wir in unserem „Wohnzimmer“ der 17. Liga zur jüngsten Runde Schachspieler aus Italien, Österreich, Aserbaidschan und sogar Amerika. Trotz guten Starts wurde es mit dem Aufstieg auch diesmal nichts, wie sich recht bald andeutete. Aber wir durften einen „relativen“ Aufstieg feiern. Denn die Zahl der an der Quarantäne-Liga teilnehmenden Teams steigt immer weiter. Vor wenigen Wochen fingen wir in der 18. Liga an, nun gibt es bereits eine dreigleisige 20. Liga.

 

Die neu einsteigenden Teams bestehen natürlich nicht nur aus Anfängern, sondern oft sind es erfahrene Vereinsspieler, die sich nun durch die Ligen nach oben spielen. Dieser Druck von unten hat zur Folge, dass die 17. Liga allmählich immer anspruchsvoller wird. Dafür halten wir uns ganz gut, und abgeschrieben haben wir den Aufstieg natürlich keineswegs. Vielleicht bekommt diesen Effekt des zunehmenden Wettbewerbs sogar auch die erste Mannschaft zu spüren.

 

 

„Raphael_Carlsen“ holte wieder einmal die meisten Punkte (25), berserkte in fast jeder zweiten Partie und überzeugte auch gegen einige stärkere Gegner. Schwächephasen gab es bei ihm nicht, und so stärkte er das Team mit einer sehr respektablen Leistung. Er war auch derjenige, der sich keine Pause gönnte und die meisten Spiele absolvierte.

 

Die Performance von „wurmendspiel“ (20) war schwankend wie die Schritte eines Betrunkenen. Kaum hatte er einmal zwei Siege aneinandergereiht, so verpasste er natürlich die Chance auf eine Streak und verlor zweimal. Immerhin variierte er das Muster am Ende und gewann nach vier desaströsen Niederlagen in Folge viermal am Stück, was ihm die abendliche Laune rettete.

 

„falke_b4“ (18) gewann mehr als jede zweite seiner Partien und musste sich fast nur gegen stärkere Gegner geschlagen geben. Dabei zeigte er eine recht konstante Leistung und punktete bis zum Ende.

 

„ThunderJr19“ (14) begann mit einer fulminanten Serie (5/7), doch gegen die dann teils stärkeren Gegner ging ihm am Ende leider ein wenig die Luft aus. Durch zwei Siege gegen Gegner mit einer Lichess-Wertung um die 2000 zeigte er aber erneut, was eigentlich in ihm steckt.

 

Auch „Sidsimba“ (13) ereilte der „Fluch der guten Tat“, da er es nach zwei anfänglichen Siegen erst einmal mit objektiv überlegenen Spielern zu tun bekam. Dennoch berserkte er in mehr als jeder zweiten Partie. Nach einer Durststrecke punktete er viermal in Folge und so fand der schachliche Abend für ihn einen guten Abschluss.

 

Alles Weitere gibt’s wie stets auf der Turnierseite zu bestaunen: https://lichess.org/tournament/quKsHISS.
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