Kreisliga III: 6. Runde; Haunstetten III – Schachfreunde Augsburg II

Das Debakel

 

So trafen wir nun zum 3. Mal in 3 Jahren aufeinander – die Mannschaft, die stets mit uns aufgestiegen ist. Die vergangenen Remisen sollten endlich der Vergangenheit angehören. Ein Ergebnis sollte her. So oder so. Allerdings sagten mir 3 Stammspieler ab. Und diese Lücken konnten leider nur teilweise gestopft werden. Es war der Wurm drin, von Anfang an, und es zeigte sich, daß dann auch  einfach nichts mehr zu machen ist. Ich mache es kurz.

 

Ganz egal, wo man hinschaute, quasi jeder blieb hinter seinen Möglichkeiten. Ich selber stellte ersatzlos Figuren ein, andere taten es mir nach. Chancen blieben ungenutzt, und man ließ sich widerstandslos zusammenschieben. Nur unserem “Glück” ist es zu verdanken gewesen, daß das letztendliche 6:2-Debakel nicht noch höher ausgefallen war. Einzig Jakob schien eine halbwegs sinnvolle Partie gespielt und gewonnen zu haben. Wir anderen begingen kollektiven Selbstmord. Warum auch immer, es gibt wohl solche Tage (es war allerdings unser 1. solcher Tag seit unserer Gründung). Jedoch muß man anerkennen, daß unsere Gegner es auch verstanden, unsere Schwächen auszunutzen und uns 6 Brettpunkte abzunehmen.  Mit dieser höchsten Niederlage unserer bisherigen Mannschaftsgeschichte müssen wir nun leben. Es werden sicher noch andere folgen, aber hier wird die Erste bleiben.

 

Glückwunsch an Haunstetten und wer weiß… vielleicht sehen wir uns in der nächsten Saison wieder ;-) .

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