Ein neuer Fünfjahresplan
Man mag es kaum für möglich halten, aber wir Schachfreunde begehen nun bereits unsere sechste Spielzeit. Die bisherigen verliefen überwiegend erfolgreich, insbesondere die vergangene bot zahlreiche Gründe zur großen Freude, durften wir nicht nur das Vordringen unserer Jugend in bisher ungeahnte Höhen erleben, auch unsere anderen Mannschaften durften große Erfolge feiern, sodass wir den sportlichen Vorgaben keineswegs hinterherhinken, ihnen gar teilweise voraus sind.
Doch das ist kein Grund, sich nun zufrieden zurückzulehnen, wenngleich die Versuchung hierfür verständlicherweise relativ groß ist. Vielmehr gilt es, einen neuen Fahrplan für die nächsten Jahre festzulegen, um den Aufbau eines großen und starken Vereins weiter voranzutreiben, in dem nach wie vor Breiten- und Leistungssport derart gut mit Jugendarbeit und Integration harmonieren. Dieses hehre Vorhaben umzusetzen wird selbstredend dadurch erleichtert, dass die Spielfreude in unseren Reihen nach wie vor ungebrochen ist, was man an der ersten Runde aller im Kreisverband befindlichen Mannschaften ersehen kann. Ein herzliches Dankeschön seitens der Vorstandschaft an alle Spielerinnen und Spieler!
Erwachsene:
So langsam entsteht auch bei uns so etwas wie eine sportliche Infrastruktur, denn durch den ersehnten Aufstieg unserer Zweiten wird eine neuformierte Dritte als Achtermannschaft ins Spielgeschehen eingreifen. Inwieweit sie für Furore wird sorgen können, das wird später erläutert, möchte ich doch an dieser Stelle dem jeweiligen Ausblick nicht vorgreifen.
1. Mannschaft; Schwabenliga I:
In Anbetracht von fünf, gefühlten sechs, durften wir doch seinerzeit gleich in der vorletzten Liga starten, Aufstiegen in Folge, steht unser „Flaggschiff“ ausgezeichnet da, sodass man das Ziel Oberliga zum spätestens zehnjährigen Jubiläum etwas entspannter angehen könnte. Dies vor allem deshalb, weil wir in der vergangenen Saison unverhofft vor der starken zweiten Auswahl des TSV Haunstetten den Gang in die höchste Spielklasse Schwabens haben antreten dürfen.
Allerdings sind es ausgerechnet jene Haunstetter, obwohl eine Liga darunter spielend, die das diesjährige Motto der Schwabenliga I bestimmen, sind sie doch mittlerweile so stark aufgestellt, dass sie selbst hier das Topteam schlechthin wären, wofür beispielhaft M. Romfelds Nominierung vom ersten auf das siebente Brett steht. Das heißt, dass man dieser Mannschaft tunlichst aus dem Weg gehen sollte. Also: „Wer Angst hat, der gehe vorwärts!“.
Natürlich darf die Furcht nicht überhandnehmen, litte doch ansonsten die Leistungsfähigkeit, aber dennoch dürfte sie die Antriebsfeder aller diesjährigen Teams in der Schwabenliga I sein.
Dadurch, dass mit dem SK Krumbach eine Mannschaft aus der Regionalliga heruntergekommen ist, die sich sportlich gehalten hatte, ist man versucht zu sagen, dass die Mittelschwaben der heißeste Anwärter auf den Aufstieg sind. Doch gerade dieser freiwillig in Anspruch genommene Abstieg und der damit einhergehende Aderlass entbindet die Krumbacher von der Bürde des Favoriten, obwohl sie zweifelsohne zu den Aspiranten zu zählen sind.
Überhaupt ist die Anzahl jener Mannschaften, die sich Hoffnungen auf den Aufstieg machen können, mit sechs Teams recht groß. Das liegt zum einen daran, dass nicht nur die Liga recht ausgeglichen besetzt ist, auch die Aufsteiger, sprich der SK Klosterlechfeld und wir, sind keineswegs schwach auf der Brust.
Gerade wir, mit unseren kampferprobten Routiners und den vielen Talenten, die sich nach wie vor blendend entwickeln, dürften jene Mischung vorweisen, die nötig ist, um am Ende die Meisterschaft zu feiern. Bedenkt man ferner, über welche Breite die Mannschaft verfügt, um etwaige Ausfälle adäquat zu ersetzen, so darf man ruhig hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.
Dahinter folgen meines Erachtens die drei K`s, womit nicht Kasparov, Karpov und Kramnik, sondern Klosterlechfeld, Königsbrunn und Krumbach gemeint sind. Während ich mich zum SK Krumbach bereits geäußert habe, darf der SK Klosterlechfeld in dieser Aufzählung nicht fehlen, besticht doch die Mannschaft durch ihre Ausgeglichenheit, die stets eine Gefahr darstellt. Dass die Königsbrunner die Troika komplettieren, das vermag nur auf den ersten Blick zu überraschen, wenn man sich die vergangene Saison vor Augen führt, in der der SK Königsbrunn nur haarscharf dem Abstieg entronnen ist. In Wirklichkeit ist die Mannschaft stark und dürfte so bald nicht wieder etwas mit dem Abstieg zu tun haben.
Mit dem BC Aichach finden wir eine Mannschaft, die bis vor Kurzem noch aufgrund Erfahrung, Stärke und Substanz, zweifelsfrei in den erweiterten Favoritenkreis aufgenommen worden wäre. Aber der Weggang des Spitzenbrettes in die württembergische Oberliga hat ihre Spuren hinterlassen, sodass die Aichacher den Aufstieg eher mitgestalten, aber nicht selber daran teilhaben werden. Ähnliches kann über die Friedberger gesagt werden, die sich schon seit Jahren erfolgreich in der Schwabenliga I schlagen, deren Reihen aber etwas ausgedünnt wirken, wenn es Stammspieler zu ersetzen gilt.
Besonders schwer dürften es die beiden Mannschaften aus dem Kreis Südschwaben haben, wobei dem Post-SV Memmingen die schlechtesten Aussichten einzuräumen sind. Denn während die Kemptener nur innerhalb der Mannschaft umgesetzt haben, müssen die Memminger neben ihrem talentierten Spitzenbrett auch noch auf Sfr. Natter verzichten, ohne ihn auch nur wenigstens halbwegs gleichwertig ersetzen zu können.
Insgesamt betrachtet, erwartet uns ein Hauen und Stechen, denn die Abstiegskandidaten werden sicher jede Gelegenheit nutzen, um wertvolle Punkte zu sammeln, an dessen Ende wahrscheinlich drei Mannschaften werden sagen können: „Saison gelungen, Haunstetten II 2018/2019 vermieden!“. 😉
2. Mannschaft; Kreisliga II:
Obwohl unsere Zweite erst den Aufstieg in die Kreisliga II geschafft hat, sich somit quasi auf der Sonnenseite befindet, steht das Team unter Druck. Nicht nur, dass man wieder Platz schaffen muss, damit weitere Mannschaften von uns Schachfreunden nachrücken können, auch darf man den Anschluss zur Ersten nicht verlieren, sollte ihn eher wieder etwas verringern, sodass in fünf Jahren eine Teilnahme an der Schwabenliga I oder eventuell gar Regionalliga möglich ist.
Hierzu wäre selbstverständlich ein sofortiger Durchmarsch wünschenswert, zumal die Vorzeichen hierfür wirklich gut sind. Durch eine Umgestaltung der Mannschaft steht ein Achter, der neben dem TSV Haunstetten III zu den ganz klaren Topteams der Liga zählt. Rechnet man neben der Spielstärke noch hinzu, dass es wieder zwei Aufstiegsplätze zu erobern gibt, dann würde ich die Aussichten unserer Zweiten als hervorragend bezeichnen.
Keineswegs zu unterschätzen, ist die Zweite der „alten Dame“ Schachgesellschaft Augsburg, die nach dem Abstieg aus der Kreisliga I zweifelsohne nur allzu gerne wieder dorthin möchte. Dass dem so ist, unterstreicht eindrucksvoll der Umstand, dass man mit den Sfr. K.-N. Münch und E. Buckel zwei äußerst erfahrene Spieler in die Mannschaft beordert hat, die beide bereits Regionalliga und höher gespielt haben. Ob die Bemühungen letztlich von Erfolg gekrönt sein werden, das bleibt abzuwarten.
Da es hinter diesen drei Teams kein richtiges Mittelfeld gibt, kämpfen die Mannschaften aus Aichach, von Caissa, aus Kriegshaber und aus Thierhaupten gegen den voraussichtlichen zweiten Abstiegsplatz, während sich die Meringer wohl mit dem Gedanken werden anfreunden müssen, in der nächsten Saison den Wiederaufstieg aus der Kreisliga III zu versuchen, sind sie doch sportlich zu weit weg vom Rest der Liga.
Die besten Aussichten, die Liga zu halten, dürften der BCA Aichach II und der SV Thierhaupten I haben. Ersterer, weil er als Absteiger der Kreisliga I nicht nur sportlich recht stark, sondern auch in der höheren Klasse gestählt worden ist, und letzterer, weil er neben seiner jahrelangen Erfahrung im Abstiegskampf einen Neuzugang vorzuweisen hat, der der Mannschaft weitere Stabilität verleiht. Wie unangenehm es gegen die „Nordlichter“ zu spielen ist, das bekam unsere Zweite gleich am ersten Spieltag zu spüren, indem sie nur 5:3 gewann, weil die Gegner mit ihrer Zähigkeit teils komplett verlorene Stellungen noch zu kippen wussten.
Hätten sich die Voraussetzungen im Vergleich zur letzten Saison nicht verändert, dann hätte Caissas Zweite im selben Atemzug mit den Meringern genannt werden müssen. Allerdings vermochte man in der Innenstadt ein kleines Wunder zu vollbringen, indem man die Personaldecke merklich erweitert und mit der Hinzunahme des Präsidenten höchstpersönlich eine wesentliche Verstärkung präsentiert hat. So bestehen zumindest realistische Chancen auf den Klassenerhalt, zumal man sich in der Kresslesmühle über die unverhofften zwei Punkte gegen sechs Haunstetter ungemein freuen dürfte.
Keinen so guten Start hatte die Vierte unseres großen Nachbarn im Westen, die gleich zu Beginn gegen die „alte Dame“ unterlegen ist. Dies ist jedoch keineswegs ein Beinbruch und wenn man auch noch das schier endlose Reservoir an starken Ersatzspielern anschaut, die im Notfall zur Erreichung des Klassenerhalts hinzugezogen werden können, dann muss man sich um diese Mannschaft keineswegs sorgen.
Bereits am 14. Oktober geht es hier mit dem zweiten Spieltag weiter, wonach man sicher eine gewisse Tendenz wird ersehen können. Ungeachtet dessen kann ich allen nur empfehlen, regelmäßig einen Blick auf die Tabelle zu riskieren, um zu sehen, inwieweit sein persönlicher Favorit vorne oder eben nicht liegt.
3. Mannschaft; Kreisliga III:
Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollte unsere Dritte durchaus in der Schwabenliga II landen können, denn allein schon die aufstrebenden Jungmeister lassen eine solche auf den ersten Blick gewagte Prognose gerechtfertigt erscheinen. Dass man mit dem Angriff als neuformierter Achter nicht gleich loslegen muss, das liegt in der Natur der Sache, zumal die Konkurrenz äußerst beachtlich ist.
Da sind mit dem Rainer SC und dem SK Rochade Augsburg II gleich zwei Mannschaften zu erwähnen, die mühelos eine Liga höher mitspielen könnten und daher als klare Favoriten auf den Aufstieg anzusehen sind. Dieser Rolle werden die Pferseer im Laufe der Saison auch sicher gerecht werden, das Los bescherte ihnen zu Beginn der Saison ein Spielfrei, wohingegen man die Aussichten der Rainer mit Vorsicht genießen muss. Dies liegt weniger daran, dass man gleich zu Beginn, unsere Dritte war der Nutznießer des ruhmlosen Sieges, einen Kampf durch Nichtantreten hatte komplett abgeben müssen, vielmehr zeigt der freiwillige Rückzug in die letzte sportlich relevante Liga, dass es wohl etliche Sorgen und Nöte gibt. Schauen wir einmal, ob sich die Rainer wieder fangen werden.
Die erweiterte Spitze oder das beginnende Mittelfeld, je nachdem wie man es sehen möchte, teilen sich dem TSV Haunstetten IV – Schon wieder Haunstetten! -, die SG Augsburg III und der SC Lechhausen II. Alle Teams absolvierten ihre erste Runde innerhalb der Erwartung, denn Haunstetten gelang ein Kantersieg gegen den SC Kissing II und die anderen beiden trennten sich mit einem Unentschieden, was keiner der beiden Mannschaften richtig wehtut.
Angesichts so vieler bereits genannter Mannschaften erschiene es anmaßend, unsere Dritte als Aufstiegsaspiranten zu titulieren, aber in Anbetracht der interessanten Mischung des Teams und des glücklichen Auftaktes gegen ein Topteam ist es durchaus gerechtfertigt. Denn nun gilt es nur noch, sich am Samstag gegen den SK Rochade II achtbar aus der Affäre zu ziehen und man könnte gar aus eigener Kraft einen Aufstieg anpeilen, befinden sich doch die Teams der erweiterten Spitze absolut in Schlagweite. Am besten Daumendrücken und dafür sorgen, dass das Training regelmäßig besucht wird, dann wird das schon.
Den restlichen drei Mannschaften, namentlich Kissing II, Kriegshaber V und Thierhaupten II kommt eher die Rolle des Zaungastes zu, was ihnen jedoch jene Gefährlichkeit verleiht, die unbedarften Mannschaften, zumal aus dieser Liga unabsteigbar, anhaftet.
Auch hier erwartet uns eine spannende Saison, die erst nach dem letzten Spieltag Aufschluss darüber geben wird, inwieweit diese bescheidenen Vorhersagen letztlich zutreffend waren.
4. Mannschaft; Kreisklasse A:
Noch in der vergangenen Spielzeit, traten die Spieler dieser Mannschaft in der Kreisklasse B an, wo man trotz eines Sieges in der Schlussrunde gegen den späteren Vizemeister nicht den Aufstieg geschafft hatte. Trotzdem konnte man der Mannschaft schon damals das Niveau einer höheren Liga attestieren. Nun haben genau jene Spieler die Möglichkeit, dies unter Beweis zu stellen.
Dies wird keineswegs leicht, was nur bedingt an der teils sehr starken Gegnerschaft als vielmehr an der geringen Anzahl an Begegnungen liegt, wo jede Niederlage schwer wiegt, hat man doch kaum eine Chance eine verpasste Gelegenheit wieder wettzumachen.
Ein solch verpasste Gelegenheit ist zweifelsohne der erste Spieltag gewesen, als man gegen die turmhoch favorisierten Gersthofer eine gänzlich unnötige Niederlage einsteckte. Wenngleich die Punkte nicht unbedingt eingeplant waren, so wären sie doch ein willkommenes Zubrot im Kampf um den Klassenerhalt gewesen.
Diesen tragen übrigens der SK Rochade Augsburg III, die SG Augsburg IV und unsere Vierte ganz klar unterienander aus, ist doch das Gefälle in der Liga, sofern man bei nur sechs Mannschaften von einer solchen sprechen darf, viel zu groß. Zu stark sind die Teams aus Aichach, Friedberg und Gersthofen, denen man nur deshalb Punkte entreissen kann, weil ein Kippen einer Partie bei nur vier Brettern kaum wieder aufzuholen ist.
Wer hier letztlich die Nase vorne haben wird und ob es unserer Mannschaft gelungen sein wird, dem Abstieg zu entrinnen, das wird sich nach dem letzten Spieltag zeigen, der erfreulicherweise bereits im Februar gespielt sein wird.
5. Mannschaft; Kreisklasse B:
Im vergangen Jahr galt es, nicht nur Erfahrung zu sammeln, sondern zugleich in einer ungemein starken Gruppe zu bestehen. Man kann wohl mit Fug und Recht sagen, dass unserer Fünften beides gelungen ist, sodass man nun gestärkt in die neue Saison geht. Sogar so gestärkt bzw. gestählt, dass man gleich einen Sieg eingefahren hat und sich, zumindest vorübergehend, auf einem Aufstiegsplatz befindet.
Diesen zu halten oder gar in Richtung Meisterschaft zu marschieren, das wäre angesichts der Konkurrenz vermessen. Der Titel dürfte nämlich eher frühzeitig an den Vierer des SK Keres II gehen, hat man doch mit der Berufung von Sfr. St. Holuba ein für diese Liga absolutes Schwergewicht ins Team berufen. Dahinter ringen fünf Mannschaften um die Plätze, die allesamt sehr dicht beisammen sind. Wer jedoch am Ende neben dem SK Keres II den Gang in die Kreisklasse A wird antreten dürfen, das wird sich erst zeigen müssen. Ganz sicher hofft man das in Aichach, Inchenhofen, Mering, bei der SG Augsburg und in Steppach.
Dem ausgesprochen jungen Vierer des SK Rochade Augsburg IV kommt in dieser Spielzeit jene Rolle zu, die letztes Jahr unsere Fünfte innehatte, nämlich Erfahrung zu sammeln und sich nicht entmutigen zu lassen. Beides wird diese aufstrebende Mannschaft mit Bravour lösen.
Damenmannschaft; Regionalliga – Gruppe Süd:
Nach nur einem Jahr müssen wir aufgrund eines mangels an Gastspielerinnen dieses Kapitel vorerst schließen, was allgemein bedauert wird. Denn nicht nur, dass auch die Damen einen großen Anteil am zunehmenden Bekanntheitsgrad unseres Vereins in der vergangenen Spielzeit hatten, allen Spielerinnen hat es auch gut getan, dass sie sich mit stärkster Gegnerschaft haben messen können.
Deswegen arbeiten wir fieberhaft daran, bereits in der Saison 2018/2019 wieder ein Team ins Rennen schicken zu können, das dann hoffentlich auch so manchen Gegner, Verzeihung, so manche Gegnerin das Fürchten lehren wird.
Jugend:
Was soll man über unsere Jugend schreiben, ist doch deren Strebsamkeit hinlänglich bekannt. Ungeachtet dessen werde ich nachfolgend einige Worte über unser Prunkstück verlieren, sind doch die Projekte zahlreich und die Ambitionen scheinbar unbegrenzt! 🙂
U20-Mannschaft; Bayernliga:
Nachdem wir in der letzten Spielzeit als Abstiegskandidat für ca. 90 Minuten sensationell wie der Meister aussahen – siehe entsprechenden Bericht -, möchten wir selbstredend an diese tolle Leistung anknüpfen und dieses Jahr nach Möglichkeit den Titel nach Augsburg holen. Dieses Vorhaben erscheint keineswegs zu hoch gegriffen, weil neben der kontinuierlichen Verbesserung der Spieler des bisherigen Kaders mit Sofie und Uli gleich zwei starke Spieler die Mannschaft vorne verstärken.
Und selbst falls es mit der Meisterschaft in diesem Jahr nicht klappen sollte, so kann man jetzt schon sagen, dass man deutlich näher an die bayerische Spitze gerückt ist und daher unser Sechser den anderen einen heißen Tanz liefern wird. 🙂
U20-Mannschaft; Schwaben:
Durch zahlreiche Neuzugänge, nicht nur für die Mannschaft der Bayernliga, ist es nötig, eine weitere Mannschaft zu melden, deren Ziel ganz klar ist, nämlich in die U20-Landesliga aufzusteigen, um nicht nur beide Ligen auf bayerischer Ebene zu besetzen, sondern vor allem möglichst vielen U20-Spielern die Gelegenheit zu bieten, zusätzliche Spielpraxis zu sammeln. Die Aussichten, beide Ziele mit einem Streich zu erreichen, sind blendend, sodass man sich auch hier auf viele Erfolgsmeldungen freuen kann. 🙂
U16-Mannschaft; Schwaben:
Unsere alten U16-er haben sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert – Termin: 26.-30. Dez. 2017; Walldorf – und haben damit die Messlatte recht hoch gehängt. Doch da die nachrückende Generation in derselben Saison als U14-er die Qualifikation zur höchsten Vereinsmannschaftsmeisterschaft gleichfalls geschafft hat – Termin: 26.-30. Dez. 2017; Verden/Aller – und den „Alten“ in nichts nachstehen möchten, werden sie sicherlich das gleiche Ziel anpeilen. Zuzutrauen ist es ihnen, denn neben dem nötigen Selbstvertrauen, haben sie auch das spielerische Potential. 🙂
U14-Mannschaft; Schwaben:
Die Ausbildung unserer zahlreichen U14-er schreitet immer besser voran, weshalb wir uns erstmals in der Lage sehen, gleich zwei Teams ins Rennen zu schicken. Allerdings hängen durch den Generationenwechsel die Trauben für unsere U14-er recht hoch, weshalb wir werden schauen müssen, ob uns eine Titelverteidigung gelingen wird.
Zweifelsohne wird die Mannschaft ein gewichtiges Wort mitreden, wenn es um die Vergabe der Meisterschaft geht, aber von der Dominanz der letzten Jahre ist man realistisch betrachtet weit entfernt. Aber wie heißt es so schön: „Schauen wir einmal!“. 🙂
U12-Mannschaft; Schwaben:
Folgt man dem Gesetz der Serie, dann müssten unsere U12-er dieses Jahr wieder glänzen. Hierfür spricht zudem, dass sich nach einem Jahr des Trainings die meisten Nachwuchsstars deutlich verbessert haben und weiterhin in der Altersstufe antreten dürfen.
Doch bei den „Kurzen“ steht weniger der Erfolg, wenngleich dieser oftmals derart motiviert, ja beinahe Flügel verleiht, dass man sich nur allzu gerne in neue Aufgaben stürzt, als die Umsetzung der Lerninhalte, um sich zu dauerhaft starken Spielern zu entwickeln. 🙂
Fazit:
Mit insgesamt elf Mannschaften wird unser Terminkalender natürlich recht voll sein, doch wenn man sich anschaut, wieviele Ziele mit dem schönsten Hobby der Welt in Angriff genommen werden, dann kann man nur festhalten, dass sich der Aufwand für alle Beteiligten lohnt! 🙂
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