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Die Pandemie hatte uns Schachspieler zwischenzeitlich ins Abseits gedrängt, weshalb jede Gelegenheit dazu genutzt werden sollte, wieder Präsenz zu zeigen und so den Menschen zu vergegenwärtigen, dass die Schachvereine, insbesondere wir Schachfreunde, sich keineswegs in ihr Schicksal ergeben haben, sondern verstärkt um neue Mitglieder werben.
Eine solche Gelegenheit bot das „Kirschblütenfest“ auf dem Helmut-Haller-Platz, welches, von der ARGE Oberhausen organisiert, der städtischen Bevölkerung, wobei selbstredend auch jene des Umlandes äußerst gern gesehen wurde, ein buntes Programm bieten sollte. Natürlich durfte da Schach nicht fehlen, sodass wir einen kleinen Stand betrieben. 🙂
Da aufgrund diverser Aktivitäten und vor allem sportlicher Verpflichtungen die Aus- und Belastung unserer Mitglieder recht hoch war, galt es ein kleines Team zu finden, das unseren Verein auf dem „Kirschblütenfest“ vertritt. Mit Jonas, Marianne, Werner und Zarko fand sich nicht nur ein sympathischer Haufen, auch das Spektrum an Spielstärke wurde breit abgedeckt.
Als dann auch noch spontan Erik und Raphael vorbeischauten, da war das Sextett perfekt, weshalb sich trotz eines vielfältigen Angebots auf dem Bahnhofsvorplatz immer wieder interessierte Besucher einfanden.
Aufgrund eines gewissen Platzmangels musste zwar auf das allseits beliebte und publikumswirksame „Konditionsblitz“ verzichtet werden, doch fanden die üblichen Stationen durchaus Anklang. So wurde geübt, gelöst und gespielt, aber auch so manches Wort gewechselt, was zur Folge hatte, dass hin und wieder der Wunsch geweckt wurde, unseren Spielabend zu besuchen.
Auf jeden Fall war das eine gelungene Veranstaltung, die uns nur darin bestärkt, die Öffentlichkeit zu suchen, für den Schachsport zu werben und vor allem auf diese Weise wieder zu jener Normalität zu finden, die wir vor der Pandemie in diesem Ausmaß nicht zu schätzen gewusst hatten.
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