Zwei wichtige Punkte
In ihrem Bestreben aus der diesjährigen „Miniliga“ keineswegs abzusteigen, machte unsere Fünfte einen großen Schritt in die richtige Richtung. Denn beim Auswärtskampf gegen die durchaus favorisierte vierte Auswahl der „alten Dame“ gelang ihr ein knapper, aber überaus verdienter Erfolg.
Damit rutschte das Team in der Tabelle etwas nach vorne und verschaffte sich eine gute Ausgangslage für die letzte anstehende Begegnung gegen die dritte Mannschaft des BC Aichach am, man lese und staune, 23. März 2019.
In der ersten Runde war man noch haarscharf an einem Erfolg vorbeigeschrammt, indem man gegen den amtierenden Meister aus Friedberg verloren hatte, weshalb nun doch ein gewisser Druck vorherrschte. Bei nur drei Wettkämpfen verbleibt ja auch nicht unbedingt viel Zeit, die erforderlichen Punkte zum Klassenerhalt einzusammeln.
Unabhängig von dieser Situation und des Umstandes, dass mit Erich der Mannschaftsführer ersetzt werden musste, machten sich Denis, Steven, Tobias und Werner erwartungsfroh ins Herrenbachviertel auf. Dort angekommen wurde unserem Vierer schnell klar, dass die Gastgeber keineswegs gewillt waren, irgendwelche Geschenke zu verteilen, hatten doch die SGA-ler mit einem Sieg selber beste Aussichten, sich die diesjährige Meisterschaft zu sichern.
Mit dem Andrücken der Uhren ging es entsprechend auch gleich zur Sache, wobei ausgerechnet Tobias, der durch die kürzlich beendete Kreismeisterschaft eigentlich gestählt hätte sein sollen, schnell auf die Verliererstraße geriet. Dies nicht etwa, weil er seinem routinierten Gegner in etwas reingelaufen wäre, sondern weil die Hand wieder einmal schneller als das Auge war, was taktische Fehler zur Folge hatte, die sich derart aufsummierten, dass am Ende die Aufgabe als das geringste Übel erschien – 1:0 aus der Sicht der SGA-ler.
Kein schöner Start, aber auch kein Grund zur Sorge, hatten wir doch mit Steven, Werner und Denis drei weitere Eisen im Feuer. Und was für welche! Denis hatte sich relativ unspektakulär gewisse Vorteile gesichert, Werner schickte sich an, den originellen Aufbau des jugendlichen Gegners abzustrafen und Steven suchte in vorteilhafter Stellung nach dem richtigen Weg, um die Verteidigung der starken Gegnerin, auch andere Vereine haben ihre Amazonen, zu überwinden.
Es sollte Denis vorbehalten sein, den Ausgleich zu erzielen. Als zu groß hatten sich die Vorzüge seiner Stellung erwiesen, zumal der Gegner zeitgleich mit den Tücken der Zeitnot hatte zurechtkommen müssen – 1:1
Kurz danach brachte Werner unseren Vierer in Führung. Die Figuren seines Gegenübers hatten zwischenzeitlich derart unkoordiniert gestanden, dass zunächst der Überblick, anschließend Material und letztendlich der volle Punkt abhanden ging – 1:2 aus der Sicht der SGA-ler.
Noch hätten die Gastgeber theoretisch ein Unentschieden erzielen können, aber Steven ließ absolut nichts anbrennen. Weil ihm in seiner vorteilhaften Stellung schlichtweg keine zwingende Fortsetzung hatte einfallen wollen, beschränkte er sich mannschaftsdienlich aufs Verwalten der guten Position, in der seine Gegnerin keine Gewinnversuche hatte wagen dürfen, ohne mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den vollen Punkt abgeben zu müssen – 1,5:2,5 aus der Sicht der SGA-ler.
Fazit:
Allein schon wegen der zusätzlichen Spielpraxis, die so mancher unserer Spieler in der Kreisklasse A erhält, hat sich das Melden einer Mannschaft in dieser „Liga“ gelohnt. Bedenkt man zudem, wieviel Selbstvertrauen die betreffenden Recken für andere Einsätze hier gewonnen haben – siehe Einsätze in der Kreisliga III -, dann könnte man glatt damit liebäugeln, das Abschaffen dieser entkoppelten Ligen zu verlangsamen.
Doch das ist nur ein spontan aufkeimendes Gefühl, das der Freude ob des guten Abschneidens geschuldet sind. Tatsächlich ist das Betreiben der Kreisklassen nach wie vor eher schädlich, sodass möglichst bald etwas unternommen werden wird, um eine Rückführung in den regulären Spielbetrieb zu erreichen.
Alle Ergebnisse und diverse andere Statistiken gibt es wie gewohnt im Ligamanager zu sehen. Viel Spaß dabei. 🙂
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