Regionalliga Süd-West: 3. Runde; SC Garching III – Schachfreunde Augsburg II

Ein kleines Vorweihnachtsgeschenk

Zu Beginn wurden wir gleich etwas überrascht, waren doch mehr Mannschaften anwesend als wir zum Spielen brauchten, da parallel zu unserer Regionalliga noch die zweite Bundesliga Ost bei den Garchingern zu Gast war. Dadurch war genug Auswahl an Brettern zum Betrachten geboten, was viele später noch nutzten sollten.

Und kurz zu unserer Aufstellung: Es wird ja fast zur Gewohnheit, aber dank der DB traten wir wieder mit Adnan am Spitzenbrett an, dicht gefolgt von Stefan, mir und Arthur, um die Reihenfolge korrekt richtig zu halten. Dann kam jedoch eine kleine Neuerung. Maxim, der Mann, der den kürzesten Anfahrtsweg hatte und dennoch zu spät kam, obwohl er uns im Vorfeld damit aufgezogen hatte, ob wir aufgrund der Witterung je das Spiellokal erreichen werden. Günter, Raph und Alex R. jun. bildeten unsere Nachhut.

Und nun zum Wettkampf selbst. Wir hatten durch ein frühes 2:0 ein leichteres Spiel als unsere Gastgeber gehabt, denn Alex R. jun. und Adnan hatten schnell zwei Siege eingefahren. Alex R. jun. durch eine sauber gespielte Partie und Adnan indem er einen Springer fing. Der Rest spielte munter weiter und unserer gesundheitlich leicht angeschlagene Münchener, sprich Maxim, holte ebenso wie Günther einen halben Punkt nach Hause (3:1).

Die übrigen vier Bretter waren etwas unübersichtlich, sodass der Ausgang des Kampfes noch unklar war. Ich vermochte meine Stellung Schritt für Schritt zu verbessern, was leider auch Arthurs Gegner gelungen war. Raph und Stefan hielten weiter dagegen.

Dann übersah Raph jedoch eine Idee des Gegners und Arthurs Stellung fiel nahezu zeitgleich in sich zusammen. Plötzlich stand es 3:3 und die Spannung nahm deutlich zu.

Würden wir einen weiteren Sieg ausgerechnet gegen den Tabellenführer einfahren können? Stefan ging in ein Springer-Läufer Endspiel mit dem Springer auf seiner Seite und bei mir wurde mein Mehrbauer zusätzlich zum Zeitdruck meines Gegners immer gefährlicher. So gefährlich sogar, dass ich uns kurz danach wieder in Führung bringen konnte (4:3). Stefan hielt das Remis routiniert und besiegelte dadurch unseren wieder mal knappen Sieg (4,5:3,5)

Nach dem Sieg wurde noch kurz gespeist, bevor es dann trotz vermeintlichen schlechten Wetters auch wieder zurückging.


Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert