Saisonrückblick zum Saisonstart der Ligen

Kaum geht die neue Saison in den Mannschaftsligen des Standardschachs los (heute in der Kreisliga 2, wo unsere Fünfte gegen Kriegshaber V spielt), schon gibt es einen Rückblick auf die kommende Saison! Mit einer Sekunde auf der Uhr matt gesetzt ist halt auch gewonnen.

Nach der überaus erfolgreichen Saison 21/22 mit gleich fünf Aufstiegen war klar, dass es in diesem Tempo nicht weitergehen konnte. Aber die beiden ersten Mannschaften gewannen souverän ihre Ligen und es ging auch in diesem Jahr eine Stufe weiter nach oben: Die Erste stieg in die Oberliga (3. Liga) auf, die Zweite in die Regionalliga. Auch die Siebte wurde in der Kreisklasse A Meister. Weil die Dritte, Vierte und Fünfte die Klasse halten konnten, erreichten alle Mannschaften mindestens ihr Saisonziel. Auch die Achte schlug sich in der Kreisklasse B gut und erreichte in einer ausgeglichenen Liga einen Mittelfeldplatz. Gleiches gilt für die Sechste, die erstmals als Achtermannschaft in der Kreisliga 3 antrat.

Am spielfreudigsten war Raphael, der 21 Partien bestritt. Dank der ausgesetzten Festspielregel in den Kreisligen war das möglich. Auch Dominic (18), Alex Rempel jun. und Jonas (je 17) sowie Katarina (15) gehörten zu den Fleißigsten.

Unter den Spielern, die mindestens fünf Partien bestritten, hatte Simon als Einziger mit 6/6 die maximale Ausbeute. Hervorragende Quoten erreichten auch Arthur (9/11), Max (6,5/7), Uli (6,5/8), Stefan, Alex V. (je 6/7), Filip (5/6), Adnan B. und Alex Čolović (je 4/5), die alle mindestens 80 % der möglichen Punkte holten. Absolut errangen die meisten Brettpunkte Alex R. jun. (12,5), Dominic (10,5), Jonas (10), Arthur und Katarina (je 9).

Aus der Jugend hat wiederum gleich eine Reihe von Spielern gute Ergebnisse in den Ligen geholt oder überhaupt zum ersten Mal mitgespielt. Neben den schon genannten Katarina, Raphael und Alex R. jun. hatten natürlich auch Vincent (sechs Einsätze in der Schwabenliga 1, einer in der Landesliga) und Michael St. (fünf Einsätze in der Schwabenliga 1) wieder recht viele Einsätze mit oft guten Ergebnissen und trugen zu den Aufstiegen bei. Alexandra (10 Spiele) und Colin (4 Spiele, dabei 3 Punkte) kamen regelmäßig zum Einsatz. Vasil, Orhan und Barbara hatten ihre ersten Mannschaftsspiele. Das gilt auch für Leonas, der seine erste Ligapartie überhaupt gleich in der fünften Mannschaft bestritt, und zwar siegreich.

Unter den neuen Mitgliedern stachen Vadim (souveräner Punktelieferant in der Ersten mit 5,5/7) und Leo F. (3/4) heraus.

Uns wird ja gerne mal vorgeworfen, dass in allen acht Mannschaften die gleichen acht Spieler anträten. Zwar haben wir einige besonders spielfreudige Akteurinnen und Akteure (und das ist großartig!), doch saßen in den sechs Achter- und den zwei Viererteams insgesamt 57 verschiedene Spieler/-innen am Brett (kampflos abgegebene Partien also rausgerechnet). Damit sind wir sogar mit mehr als den 56 Stammspielerinnen und -spielern angetreten. Weitere haben für die nächste Saison ihren Finger schon auf die Schachuhr gelegt.

Das Brettpunktergebnis über alle Mannschaften ist 229,5:158,5. Im Durchschnitt wurden die Begegnungen der ersten sechs Mannschaften mit 4,8:3,2 gewonnen.

Dass unsere Zitadelle uns stärker macht (oder die teils langen Auswärtsfahrten uns schwächen …), zeigt sich deutlich: Zu Hause haben wir ligenübergreifend 69 % aller Mannschaftskämpfe gewonnen (12 % unentschieden), auswärts nur 44 % (26 % unentschieden). Wir haben daheim also weniger als einen von fünf Kämpfen verloren, auswärts aber fast jeden dritten. Unterhalb der ersten beiden Mannschaften ist dieser Unterschied sogar noch klarer. Die Heimbilanz ist hervorragend, weshalb ich zur Mitgliederversammlung den Antrag stellen werde, diese Festung ins Vereinslogo einzubauen:


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