Schwabenliga 2: Schachfreunde III – Kötz/Ichenhausen
Gegen unsere ersatzgeschwächten Gäste von Kötz/Ichenhausen begann die Saison in der Schwabenliga 2, in der diesmal nur sechs Mannschaften spielen. Es wird also eng zugehen.
An Brett 3 hatte Samuel eine Stellung mit symmetrischer Bauernstruktur auf dem Brett. Nach dem Tausch einiger Figuren war das Remis logisch – 0,5:0,5.
Der weit gereiste Eric hatte mit Schwarz am Damenflügel des Spitzenbretts zwar Initiative und Raumvorteil, kam bei noch reichlich vollem Brett aber nicht recht weiter. Es kam zu einer Zugwiederholung – 1:1.
An Brett 2 hatte Raphael aus der Eröffnung heraus Entwicklungsvorsprung und Raumvorteil auf dem ganzen Brett. Der Gegner konnte nicht einmal rochieren. Mit mehreren Figuren zerlegte Raph zügig den Königsflügel. Ich weiß nicht, ob die Engine da was zu meckern hat, aber für mich sah diese Partie wie aus einem Guss und sehr dominant aus – 2:1.
Auch bei Alexandra an Brett 7 war die Struktur der Bauern symmetrisch. Hier versuchten beide etwas länger, noch was zu erreichen, aber letztlich einigte man sich auf Unentschieden – 2,5:1,5.
Maxi (Brett 4) hatte eine halboffene Randlinie für seine beiden Türme in unmittelbarer Nähe des Königs. Außerdem hatte jeder noch eine Leichtfigur. Wie Maxi hier nach längerem Kampf den Gewinn schaffte, entging mir leider, jedenfalls ging der Punkt an uns – 3,5:1,5.
Nachdem ich an Brett 6 nach der Eröffnung großen Entwicklungsvorsprung erlangt, aber auch schon recht viel Zeit verbraucht hatte, fand ich nicht den besten Plan, um den König am schon durchlöcherten Damenflügel anzugreifen. In zunehmend taktischer Stellung verlor ich den Überblick und der Gegner bekam tödlichen Gegenangriff – 3,5:2,5.
Mein Nachbar Dominic (Brett 5) hatte anscheinend die ganze Zeit über leichten Vorteil, da die gegnerischen Bauern stets etwas schwächer waren. Im Turmendspiel war dann aber kein ganzer Punkt drin – 4:3.
An Brett 8 hatte Daniel in seiner Schwabenliga-Premiere schon ausgangs der Eröffnung einen gesunden Mehrbauern. Der Gegner wehrte sich und pflanzte einen mächtigen Springer ins Zentrum. Es hielt aber alles und Daniel gewann schließlich weiteres Material – 5:3.
Das war ein gelungener Start in die Saison gegen einen Gegner, gegen den wir letztes Jahr noch knapp verloren, was zuversichtlich stimmt!
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