Rückkehr des Erfolgs
Obwohl weltweit viele Wissenschaftler fieberhaft daran arbeiten, alle Schwierigkeiten, die „Covid-19“ verursachen kann, zu erfassen, haben sie ein Problem offensichtlich komplett übersehen, nämlich das scheinbare Auslösen einer Schreibblockade bei einem bestimmten Vereinsvorsitzenden, selbst wenn keine entsprechende Erkrankung vorliegt.
Anders lässt es sich wohl kaum erklären, dass der schier endlose Strom an Berichten auf unserer Homepage mehr als drei Monate lang versiegt ist. Doch nun geht es wieder los, wobei zunächst einige Meldungen nachgereicht werden, die reichlich zurückliegen.
Den Anfang macht unsere U12-Mannschaft, die sich in überzeugender Art und Weise die Bezirksmeisterschaft gesichert hat. Drei klare Siege bescherten ihr den „Pott“. Herzlichen Glückwunsch! 🙂
Der 7. März wird uns Schachfreunden lange im Gedächtnis haften bleiben, denn an jenem Samstag empfing nicht nur unser U12-Vierer die Mannschaften des SK Kriegshaber, des SK Rochade Augsburg und des VfL Leipheim in unserer „Zitadelle“, um die Meisterschaft auszutragen, auch unser U16-Team und unsere „Pokalkämpfer“ waren im Einsatz.
Trotz gewisser Schwierigkeiten in der Vorrunde war die Zusammensetzung beibehalten worden, weshalb Alexander R., Alexandra, Michael und Philipp das Unterfangen „Meisterschaft“ in Angriff nahmen. Denn favorisiert waren unsere Recken allemal.
Dies umso mehr als nach Eintreffen aller Mannschaften klar wurde, dass unser großer Nachbar im Westen zunächst lediglich einen „Zweier“, der sich später zu einem „Dreier“ mauserte, entsandt hatte und das starke Spitzenbrett beim SK Rochade Augsburg fehlte.
Deswegen gewann die erste Begegnung des Tages gegen die Nordschwaben aus Leipheim an Bedeutung, erhielt sie doch die Rolle einer Vorentscheidung. Absolut zurecht, wie es sich in der Folge zeigen sollte, denn trotz recht zügigen Vortragens aller Angriffs- bzw. Verteidigungsideen, wurde ordentliches Schach geboten.
An den Spitzenbrettern neigte sich jedoch die Waage zunehmend zu unseren Gunsten, während Philipp und Alexandra zu jenem Zeitpunkt keinerlei Sorgen zu haben schienen. Und als Alexander R. und Michael das Team bald in Front brachten, da zeichnete sich ein deutlicher Sieg ab.
Allerdings fehlte Philipp noch die Ruhe, um in dieser Situation auf Sieg zu spielen, immerhin war er erst seit wenigen Wochen dabei, weshalb er sich mit einem Remis begnügte und damit der Mannschaft den Sieg sicherte.
Im Nachhinein betrachtet eine richtige Entscheidung, denn Alexandra verlor in der Folge unerwarteterweise die Übersicht, dann Material und letztlich den vollen Zähler.
Mit diesem Sieg im Rücken spielte es sich natürlich leichter, ja beinahe zu leicht. Denn unsere Recken ließen sich vom schnellen Spiel der Gegner anstecken und mussten nur deswegen keine negativen Konsequenzen verkraften, weil sich gerade die Spitzenbretter diesbezüglich eine gewisse Härte angeeignet hatten. Entsprechend wurden beide Kämpfe mit 3:1 gewonnen, wobei ein Ereignis besonderer Erwähnung bedarf.
In der letzten Runde war Alexanders Gegner derart schnell, dass er sich bereits nach nur zehn Zügen den ersten unmöglichen Zug erlaubte. Die anschließende Reklamation nahm er zur Kenntnis, doch anstatt sich die Zeit zu nehmen, eine gute oder zumindest regelkonforme Erwiderung zu finden, setzte er im Blitztempo fort und führte den eben erst reklamierten Zug erneut aus. Schade, denn so konnte der junge Mann sein Talent nicht ganz zur Geltung bringen.
Fazit:
Fünf Siege und ein Unentschieden sprechen eine deutliche Sprache, sodass man getrost sagen kann, dass wir in dieser Altersgruppe wieder da sind. Ob dergestalt, dass wir auf bayerischer Ebene wieder mithalten können, das wird sich im nachfolgenden Wettbewerb zeigen. Auf jeden Fall darf sich unser Vierer jetzt erst einmal freuen und anschließend für höhere Aufgaben wappnen.
Alle Ergebnisse gibt es wie gewohnt im Ligamanager und unsere Leipheimer Freunde haben auf ihrer Homepage ihre Sicht auf die Bezirksmeisterschaft dargelegt. Viel Spaß. 🙂
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