1. Bayerische Schachakademie

Rundum gelungen

 

 

Ganz nach dem Vorbild der hervorragend agierenden Deutschen Schachjugend hat unsere landeseigene Jugendorganisation eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die es Vereinen erleichtern soll, den schachlichen Alltag zu bewältigen und dadurch möglichst neue Mitglieder zu gewinnen, und lud dazu ins schöne unterfränkische Bad Kissingen.

 

Wie groß das Interesse am Angebot war, das konnte man daran ersehen, dass die ursprünglich angesetzte maximale Teilnehmerzahl – „Corona“ lässt“ grüßen – schnell erreicht worden war, sodass man sich strecken musste, um dem Andrang Herr zu werden. Letztlich wurde insgesamt 26 Spielern, Trainern bzw. sonstigen Funktionären die Teilnahme ermöglicht.

 

 

Robert und ich staunten nicht schlecht, als uns die Anfrage erreichte, ob wir als Referenten für die Premiere der Schachakademie zur Verfügung ständen. Freudig erklärten wir uns bereit, mit je einem bzw. zwei Vorträgen unseren Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen. Dies umso mehr, da sich auch für uns die Gelegenheit bot, bei dem ein oder anderen Workshop teilzunehmen, waren doch die Themen sehr interessant. Derart interessant sogar, dass sich Marianne, bekanntlich die beste Ehefrau von allen (!!!), spontan dazu hinreißen ließ, ebenfalls die Fahrt in den Kurort anzutreten.

 

Dort angekommen belegten wir unsere Zimmer, die zumindest Robert und mir von zahlreichen Bayerischen bestens bekannt waren, begaben uns anschließend zur Begrüßung und schon ging es mit dem ersten von vier Blöcken mit je drei parallel stattfindenden Workshops los.

 

Und es war wirklich für jeden etwas dabei, denn vom Vereinsrecht bzw. -management, über Mädchenschach bis hin zu Schachpsychologie oder Schach und Mathematik konnte man sich in drei Tagen weiterbilden oder aber gänzlich Neues erfahren.

 

Angesichts dieser Vielfalt war es nicht weiter verwunderlich, dass sich die Teilnehmer in der Abschlussbesprechung überwiegend positiv äußerten und um eine Fortsetzung baten. Lediglich die teils ausgebliebenen oder stark verkürzten Pausen während der Vorträge wurde bemängelt. Doch da das nur meine Wenigkeit betraf, lässt sich dies mit Leichtigkeit beheben. 🙂

 

Für mich war es nicht nur interessant, als Zuhörer bei Schachpsychologie (Ref.: Jana Schneider) weitere Einblicke in diesem Bereich zu erhalten, sondern auch als Referent im angeregten Austausch die eigene Position zu hinterfragen bzw. teilweise zu modifizieren.

 

Ich möchte an dieser Stelle nicht allzu sehr vorgreifen, weshalb ich nur soviel verraten möchte, nämlich dass die Verantwortlichen der BSJ bereits jetzt an einer Fortsetzung arbeiten, die dann einem noch größeren Publikum zugänglich sein soll. Wir haben uns zumindest bereits vorangemeldet und können allen nur empfehlen, das Angebot zu nutzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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