Schiedsrichterlehrgang in Dasing-Laimering

Eine notwendige Anstrengung

 

 

In unserem Bestreben, mittels profunder Regelkenntnis für möglichst gute und faire Spielbedingungen insbesondere bei Mannschaftskämpfen zu sorgen, haben Artur, Erich, Steven und ich in unserer Funktion als Mannschaftsführer nur allzu gerne das Angebot des Schachbezirks Schwaben angenommen, in Dasing-Laimering an einem Schiedsrichterlehrgang teilzunehmen, den wird letztlich auch alle erfolgreich bestanden haben. 🙂

 

Bereits am Samstag überschütteten die Referenten die Teilnehmer mit einer Fülle an Informationen, wobei sich auch immer wieder die Zeit fand, kritische Regeln in der Gruppe zu diskutieren und sich damit ein tieferes Verständnis zu erarbeiten. Doch trotz des interessanten Themas waren alle irgendwie froh, als die Mittagspause eingeläutet wurde, konnte man so wenigstens etwas entspannen, sich stärken und für den neuen Lernstoff wappnen.

 

Mit einem köstlichen Mittagessen im Bauch, ging es in die nächste Runde und man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Neuerungen und mannigfalte Auslegung gewisser Regeln kein Ende nähme, als es auch schon wieder vorbei war – Sehr kurzweilig! D.h. noch nicht ganz, denn die Teilnehmer zum Verbandsschiedsrichter hatten noch eine Prüfung abzulegen, während sich Teilnehmer des Lehrgangs zum Regionalen Schiedsrichter noch zusammensetzten, um das ein oder andere Problem aus der Praxis zu erörtern.

 

Nach einer rasch durchgeführten Korrektur machten wir uns wieder auf den Heimweg, wobei wir uns alle darüber freuten, dass Artur und Erich die Prüfung insgesamt betrachtet letztlich recht überzeugend gemeistert hatten. Steven blieb an diesem Wochenende jedweder Leistungsnachweis erspart, hatte er doch erst vor zwei Jahren seine Ausbildung zum Regionalen Schiedsrichter abgeschlossen, weshalb er lediglich deswegen mitgekommen war, um seine Kenntnisse aufzufrischen.

 

Für mich ging es nächsten Tag in die Verlängerung, wo es im Stile des Samstags weiterging. Viele Informationen, Diskussionen und nur wenig Zeit, das erworbene Wissen zu sortieren. Ungeachtet dessen ging ich entspannt in die Prüfung, die angeblich leicht hätte sein sollen, wenngleich im Vorgängerkurs beinahe die Hälfte aller Teilnehmer der Erfolg des Abschlusses nicht vergönnt gewesen war.

 

Schon nach wenigen Fragen wurde mir klar, warum dem so gewesen sein könnte, und so kämpfte ich mich mit meinen Mitstreitern durch alle Fragen. Die knapp bemessene Zeit nahezu komplett ausschöpfend, gab ich meine Unterlagen ab und war am Ende freudig überrascht, dass ich besser abgeschnitten hatte, als ich selber zunächst gedacht hatte.

 

Nun verfügt unser Verein vorerst über vier Schiedsrichter. Vorerst deshalb, weil ursprünglich Alexander R. sen., der nicht nur unser Jugendleiter, sondern auch Mannschaftsführer unserer Zweiten ist, an diesem Lehrgang hatte mitmachen wollen, dann aber aus privaten Gründen hatte passen müssen. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis er das Versäumte nachholen wird, womit wir dann in jeder Mannschaft einen ausgebildeten Schiedsrichter zu bieten haben werden.

 

Erfreulich aus der Sicht des Veranstalters war, dass sich die Veranstaltung einer recht großen Akzeptanz erfreute. Aus unserem Kreis war neben uns vier Schachfreunden auch der SC Lechhausen mit drei Teilnehmern stark vertreten. An dieser Stelle kann ich allen Vereinsvertretern und Mannsschaftsführern nur nahelegen, das vorzügliche Angebot zu nutzen.

 

 

 

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