Im Spitzenspiel gegen Kissing waren im Vorfeld und kurzfristig einige Fragezeichen personeller Art zu klären. Auch war nach den beiden letzten sehr „zähen“ Siegen bei mir nicht klar, wie die Mannschaft reagiert, falls noch mehr Gegenwind an diesem Spieltag kommt. Doch die Bedenken zerstreuten sich schnell….
An Brett 1 schoß Robert mit einem Gambit und Läuferopfer bereits nach einer Stunde Spielzeit seinen Kontarhenten ab. Das gab der ganzen Mannschaft Aufwind. Robert ist an Brett 1 noch ungeschlagen und macht gerade einen Leistungssprung, über den man sich als Mannschaftskollege nur freuen kann. Katarina musste sich mit Weiß gegen das Isländische Gambit erwehren, was Ihr vortrefflich gelang. Sie konsolidierte Ihre Stellung und gewann überzeugend. Jakob, als Boxer eh hart im nehmen, hatte an diesem Tag mehr mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen als mit dem Gegner. Sicher gewann er das Endspiel mit mehreren Mehrbauern. Diese 3: 0 Führung schien sehr beruhigend. Maximilian spielte in seinem zweiten Einsatz sehr solide und gut und erreichte ein sicheres Schwarzremis, das uns dem Sieg schon sehr nahe brachte. Allerdings spielte jetzt noch der Vierertrupp von der Abteilung „Wildwestschach“. Die 4 Zeitnotspezialisten bzw. Zeitnotgeschädigten – das kommt darauf an aus welcher Perspektive man es betrachtet – saßen noch am Brett. Mehran, Elisha und Alex B. hatten alle zum Teil für 15 Züge unter 4 Minuten auf der Uhr, was der Entwicklung auf Dauer nicht förderlich ist. Andreas hatte noch 10 Minuten für 10 Züge. Mehran und Elisha konnten ihre Duelle für sich entscheiden, Andreas und Alex nahmen das Remisangebot Ihrer Gegner an. Dies führte in der Endabrechnung zu einem in der Höhe nicht erwarteten 6,5:1,5 Sieg. So könnte es ruhig weitergehen…
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