Niederlage, Sieg, Sieg gegen den SKK

Derbys in der Kreisliga 1 und im Halbfinale des Schwäbischen Mannschaftspokals

An einem heißen Schachwochenende mit diversen Wettkämpfen unserer Jugendmannschaften (zweimal U20, zweimal U12) und dem Auftritt unseres Vierers um Alex V., Žarko, Vadim und Ron bei der Zwischenrunde (Achtelfinale) des Deutschen Mannschaftspokals (Niederlage gegen den Oberligisten Schachfreunde Hamburg) kam es ebenso gleich zu drei Aufeinandertreffen zwischen unserem Verein und den Nachbarn aus Kriegshaber.

Um den Aufstieg in die Schwabenliga 2 ging es am Samstagabend beim Heimspiel unserer Vierten gegen SKK III. Die Mannschaften waren gleichwertig aufgestellt. In der Tabelle hatten wir einen Punkt Vorsprung, sodass ein Remis ein großer Schritt zum Aufstieg gewesen wäre. Schnell führten wir nach einem Sieg von Dominic und Unentschieden von Conrad und Jens mit 2:1. Bei den beiden zuletzt Genannten wäre (eventuell) sogar mehr drin gewesen.

An den anderen Brettern sah es insgesamt aber weitgehend und zunehmend duster aus. Raph hatte eine Leichtfigur eingebüßt und musste sich gegen einen Königsangriff der gegnerischen Schwerfiguren wehren. Da nutzte es auch nichts mehr, dass er sich einen Freibauern auf der sechsten Reihe hätte verschaffen können – es fehlten ein paar Tempi (2:2). Lukas war in einem Turmendspiel mit Minusbauern gelandet, in dem die beiden gegnerischen Figuren bestens beim Freibauern auf dem Damenflügel positioniert waren. Der schwarze König hingegen war noch hinter den Bauern am Königsflügel. Lukas konnte dort zwar mit dem Turm Bauern abräumen, aber das war schon eher Verzweiflung: Der Freibauer rückte unaufhaltsam vor. Er musste den Turm opfern und dann bald aufgeben (2:3). Im Bild oben ist er bei der lebhaften Analyse von Leo F.s Partie zu sehen, die kurz darauf endete. Leo hatte zwei Bauern weniger in einem Endspiel mit T+L. Das ließ sich nicht halten (2:4). Jetzt brauchte es schon ein Wunder, denn auch Günther hatte im Turmendspiel mit vielen Bauern einen Bauern weniger. Zwar überstand er die Zeitnot, doch der Gegner wusste offensichtlich, was er tat, und wickelte das Endspiel siegreich ab (2:5). Immerhin konnte Katarina eine klare Niederlage verhindern. Sie hatte einen Bauern gewonnen und konnte einen so entstandenen Freibauern auch decken, musste zunächst aber ein wenig Initiative des Gegners zulassen. Doch er war nach der Zeitkontrolle in Zeitnot und sein König verrannte sich. Da fand Katarina ein so hübsches Matt mit dem Läufer, dass es nach Salzburger Nockerln aussah und die Frage aufwarf, ob sie umgezogen ist (3:5).

Nach Kriegshaber geht der Glückwunsch zum Wiederaufstieg in die Schwabenliga 2!

Am Sonntag konnten wir uns aber gewissermaßen revanchieren. Wir hatten im Halbfinale des Schwäbischen Mannschaftspokals zwei Heimkämpfe: Schachfreunde I gegen SKK II und Schachfreunde III (korrekt) gegen SKK I. Uns gelang die Mobilisation von Spielern offenbar besser und so traten für unsere erste Mannschaft vier Spieler aus Oberliga bis Schwabenliga 1 an (Quang, Adnan B., Robert, Maxi), was der Gegner nicht schaffte. So war das Ergebnis deutlich: 4:0. Als Schachfreunde III war wiederum ein Teil unserer U20 (Vincent, Mika, Alex R. jun., Michi) am Brett und auch hier hatte Kriegshaber nichts entgegenzusetzen: Nach dem 0:4 in Bad Grönenbach endete auch diese Begegnung mit dem höchstmöglichen Sieg. Im Finale stehen damit erstmals zwei Mannschaften der Schachfreunde und wir planen, das mit einem gebührenden Fest zu zelebrieren.


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